Autor: mdiezel

Hautpflege

Lavendel und Teebaumöl nichts für Jungs   Haar- und Hautpflegeprodukte mit Lavendel- und Teebaumöl sollten Jungen vor der Pubertät nicht verwenden. Das empfahlen Forscher auf der Jahrestagung der US-Endokrinologen in Chicago. Acht der in Lavendel- und Teebaumöl enthaltenen ­Duftstoffe sollen östrogen­artige Wirkungen besitzen und die Aktivität der männ­lichen Sexualhomone verringern. Der längere Gebrauch solcher Pflegeprodukte ­könne bei Jungen vor der Pubertät ein ­Brust­wachstum verursachen.

05.07.2018,Bildnachweis: istock/petrenkod

Sommer

Bei Hitze aufs Herz achten   Wenn die Temperaturen im Sommer steigen,kann das Herzpatienten zu schaffen machen. Das gilt besonders,wenn sie ­Medikamente gegen Bluthochdruck oder Herzschwäche einnehmen. Hitze kann zu Blutdruck­abfall,Kreislaufkollaps oder Muskelkrämpfen führen. Um das zu vermeiden,empfiehlt die Deutsche Herzstiftung,mit dem Arzt abzusprechen,ob die Dosis der Blutdruck- oder Herztabletten gege­­benenfalls gesenkt werden sollte.


 
04.07.2018,Bildnachweis: iStock/ALEAIMAGE/E+

Schmerzmittel

Rezeptfrei,aber nicht harmlos   Wer über längere Zeit rezeptfreie Mittel gegen Kopfweh schluckt,riskiert Dauerkopfschmerzen. Dr. Andreas Kiefer,Präsident der Bundesapothekerkammer,rät,die Präparate nicht länger als drei Tage hintereinander und höchstens zehn Mal im Monat einzunehmen. Wer häufig unter Kopfschmerzen leidet,sollte zum Arzt gehen.


 
03.07.2018,Bildnachweis: istock/gStockstudio

Tipps

Blasenentzündung,ade!   Tipps der Apothekerkammer Niedersachsen,wie Frauen ständigem Harndrang und Brennen beim Wasserlassen vorbeugen können:

  • Nassen Bikini wechseln. Sonst wird die Schleimhaut schlechter durchblutet,und die Blase kann sich leichter entzünden
  • Täglich waschen – idealerweise ohne Seife und Duschgel
  • Richtig wischen. Besonders nach dem Stuhlgang darauf achten,keine Bakterien in die Scheide zu reiben
  • Trocken halten. Slipeinlagen nur benutzen,wenn sie kein zu feuchtes Milieu verursachen



 
02.07.2018,Bildnachweis: iStock/jacoblund

Mumps

Impfung auffrischen?   Mumps gilt als typische Kinderkrankheit,aber sie kann auch Erwachsene treffen. Eine zweifache Impfung soll vor dem Virus schützen. Trotzdem kam es in den letzten Jahren unter jungen Erwachsenen vermehrt zu Mumpsausbrüchen. Die Ursache ist aber kein neuer Virenstamm,sondern möglicherweise eine nachlassende Schutzwirkung der Impfung. Das berichten US-amerikanische Wissenschaftler im Fachblatt Science Translational Medicine. Eine dritte Impfung könnte junge Erwachsene effektiver schützen. In Deutschland ist sie aber bisher nicht vorgesehen. Hier müssen laut Robert-Koch-­Institut die Lücken bei der zweiten Impfung geschlossen werden.


 
30.06.2018,Bildnachweis: iStock/Wavebreakmedia

Haut

Kanalsystem entdeckt   Das Zwischengewebe,das unter der Haut liegt und auch viele Organe auskleidet,etwa die Lunge,galt bislang als kompaktes Gebilde. Doch es enthält ein System von Kanälen,die mit Gewebeflüssigkeit gefüllt sind,konnten jetzt US-amerikanische Forscher zeigen. Sie hoffen,der neu ­entdeckte Weg für Stoffaustausch könne dazu ­beitragen,krankhafte Prozesse besser zu verstehen,etwa das ­Entstehen von Krebsmetastasen oder Gewebeschwellungen (Ödemen). Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.


 
29.06.2018,Bildnachweis: istock/taratata

Kassenrezept

Öfter zuzahlen   Gesetzlich Krankenversicherte ­müssen in der Apotheke mit mehr Zuzahlungen bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln rechnen. Im April haben die Krankenkassen die maximalen Erstattungsbeträge für bestimmte Medikamentengruppen gesenkt. Es handelt sich dabei um fünf bis zehn Euro pro verordnetem Arzneimittel,die die Apotheken vollständig an die Kassen abführen müssen.


 
28.06.2018,Bildnachweis: iStock/Alvarez

Wechselwirkungen von Medikamenten

Polymedikation, also die Einnahme mehrerer Medikamente, birgt deutliche Gefahren. Ärzte und Forscher des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) haben in einer Feldstudie bewiesen: Von mehr als 10.000 Patienten kamen 6,5 Prozent aufgrund unerwünschter Medikamenten-Nebenwirkungen in die Notaufnahme verschiedener Kliniken. Oft waren die Patienten älter und nahmen mindestens zwei Medikamente ein. Mehr Sicherheit kann ein durch Arzt und Apotheker begleiteter Medikationsplan bringen. Gerne helfen wir Ihnen, den Überblick über Ihre Arzneimittel sowie deren Wechsel- und Nebenwirkungen zu behalten.

Quelle: https://bit.ly/2vRLsvI

Sterberate

Erfolg gegen Krebs   In Europa sinkt die Sterberate bei vielen Tumor­erkrankungen. Das zeigte eine Analyse im Fachblatt Annals in Oncology. Gute Erfolge gab es etwa im Kampf gegen Darmkrebs mit einem Rückgang der Sterberate um sieben Prozent gegenüber dem Jahr 2012. Allerdings sterben immer noch knapp 100 000 Menschen pro Jahr daran.

26.06.2018,Bildnachweis: iStock/Larisa Blinova

Zeckenstiche

Mehr Erkrankungen   2017 infizierten sich 485 Menschen in Deutschland durch Zecken­stiche mit FSME-Viren und erlitten eine Hirnentzündung (Meningo­enzephalitis) – laut Robert-Koch-Institut eine deutliche Zunahme im Vergleich zu 2015 (220 Fälle). Wer in einem FSME-Risiko­gebiet lebt,kann sich mit einer Impfung ­­schützen.

25.06.2018,Bildnachweis: iStock/Halfpoint