Autor: mdiezel

Prognose

Mehr Chancen bei Krebs   Für Tumorkranke in Deutschland haben sich die Aussichten verbessert. Bei fast allen Krebsarten ist die Fünf-Jahres-Überlebensrate nach oben gegangen. Privatdozent Dr. Volker Arndt vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg sieht dafür drei Gründe: Mehr Früherkennung,bessere Therapien und gezieltere Versorgung. So werden heute immer mehr Krebspatienten in spezialisierten Tumorzentren behandelt,in denen Ärzte aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammenarbeiten.

14.07.2018,Bildnachweis: istock/Johnny Greg

 

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Klinik-Essen

Nicht immer gesund   Zwei Scheibchen Wurst,eine Scheiblette Käse und ein paar Alibi-Gurken: So sieht das Abendessen in einigen deutschen Krankenhäusern aus. Nach Ansicht von Experten lässt das Essen in vielen Kliniken hierzulande zu wünschen übrig. Dabei sei es ein wichtiger Therapiefaktor. Außerdem bedenklich: In zahlreichen Klinikküchen sind Inventar und Ernährungskonzept veraltet.


13.07.2018,Bildnachweis: iStock/thelinke

DMP

Diabetes clever managen   7,9 Millionen Menschen nehmen in Deutschland an einem Disease-Management-Programm (DMP) teil,so der Qualitätsbericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. DMPs gibt es für Menschen mit chronischen Erkrankungen; sie legen etwa bestimmte Untersuchungen fest. Patienten mit Typ-1-Diabetes profitieren laut Bericht von DMPs: Die Zahl der schweren Unter­zuckerungen habe deutlich abgenommen.

12.07.2018,Bildnachweis: Thinkstock/Monkey Business

Studium

Mehr ältere Semester   Mit 65 plus in den Hörsaal: In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Zahl der älteren Gasthörer in Deutschland mehr als verdreifacht. Das Fach Geschichte steht auf der Beliebtheitsskala ganz oben. An den meisten Universitäten braucht man für das Gaststudium kein Abitur – und es gibt weder einen Numerus clausus noch eine Altersgrenze.

11.07.2018,Bildnachweis: iStock/filadendron

Alzheimer

Humor hilft   Menschen kommen offenbar besser mit einer Demenz klar,wenn sie sich einen Sinn für Humor bewahren. Das sagen US-Forscher nach einer Studie mit 66 Patienten im Frühstadium der Erkrankung. So trägt Humor dazu bei,trotz der Diagnose einen Sinn im Leben zu sehen. Diesen Effekt fanden die Wissenschaftler aber nur für freundliche Heiterkeit – nicht für Witze auf Kosten anderer.


 
10.07.2018,Bildnachweis: Thinkstock/Photodisc

Flohmarkt

Gefährliches Spielzeug   Flohmärkte sind was Schönes. Oft verlässt man sie nicht nur mit einem Schnäppchen,sondern auch mit einem guten Gewissen. Schließlich wird nun Spielzeug weiterverwendet,das sonst womöglich im Müll ge­landet wäre. Muss ja nicht immer neu sein,oder? Britische Forscher von der University of Plymouth raten zur Vorsicht. Sie analysierten 200 gebrauchte Plastikspielzeuge – und fanden in vielen davon Stoffe,die für Kinder potenziell giftig und daher in neueren Produkten nicht mehr erlaubt sind.


 
09.07.2018,Bildnachweis: Istock/SerrNovik

Richtig eincremen

Kennen Sie schon die Elf-Hände-Regel? Sie hilft, die richtige Menge Sonnencreme zu finden. Einfach eine Sonnencreme-Bahn von der Mittelfingerspitze bis zur Handwurzel ziehen und gut verteilen. Das Ganze elf Mal wiederholen: Je eine Bahn pro Arm, zwei Bahnen auf jedes Bein, zwei weitere jeweils für Rücken und Bauch. Abschließend eine Bahn für die empfindliche Haut in Gesicht, Hals und Brustbereich. Achtung: Auch die Ohren nicht vergessen! Viel Spaß beim Sonnenbaden!

Quelle: https://bit.ly/2K8u2AJ

Augen

Das Erblinden stoppen   Hoffnung für Menschen,bei denen die scharfe Sicht schwindet: In den USA wurde vier Patienten ein Stammzell-Implantat gegen die häufigste Form der Makuladegeneration ­eingesetzt. Wie die Forscher im Fachmagazin Science Translational Medicine berichten,schritt das Leiden innerhalb von vier Monaten bei keinem Probanden fort. Studien mit mehr Teilnehmern sollen diesen Erfolg bestätigen.


 
07.07.2018,Bildnachweis: istock/erlkreis

Pflanzliche Fette

Schmackhafter Herzschutz   Pflanzliche Lebensmittel wie Olivenöl,Avocados,Nüsse und Samen sind reich an einfach ungesättigten Fett­säuren und verringern offenbar das Risiko,vorzeitig an einer Herzkrankheit zu sterben. Stammen die Fettsäuren aber aus tierischen Quellen,wirkt sich dies auf die Lebensspanne eher ungünstig aus. Zu diesem Schluss kamen US-Ernährungswissenschaftler auf einer Tagung der American Heart Association in New Orleans.

06.07.2018,Bildnachweis: istock/Larisa Blinova

Hautpflege

Lavendel und Teebaumöl nichts für Jungs   Haar- und Hautpflegeprodukte mit Lavendel- und Teebaumöl sollten Jungen vor der Pubertät nicht verwenden. Das empfahlen Forscher auf der Jahrestagung der US-Endokrinologen in Chicago. Acht der in Lavendel- und Teebaumöl enthaltenen ­Duftstoffe sollen östrogen­artige Wirkungen besitzen und die Aktivität der männ­lichen Sexualhomone verringern. Der längere Gebrauch solcher Pflegeprodukte ­könne bei Jungen vor der Pubertät ein ­Brust­wachstum verursachen.

05.07.2018,Bildnachweis: istock/petrenkod

Sommer

Bei Hitze aufs Herz achten   Wenn die Temperaturen im Sommer steigen,kann das Herzpatienten zu schaffen machen. Das gilt besonders,wenn sie ­Medikamente gegen Bluthochdruck oder Herzschwäche einnehmen. Hitze kann zu Blutdruck­abfall,Kreislaufkollaps oder Muskelkrämpfen führen. Um das zu vermeiden,empfiehlt die Deutsche Herzstiftung,mit dem Arzt abzusprechen,ob die Dosis der Blutdruck- oder Herztabletten gege­­benenfalls gesenkt werden sollte.


 
04.07.2018,Bildnachweis: iStock/ALEAIMAGE/E+

Schmerzmittel

Rezeptfrei,aber nicht harmlos   Wer über längere Zeit rezeptfreie Mittel gegen Kopfweh schluckt,riskiert Dauerkopfschmerzen. Dr. Andreas Kiefer,Präsident der Bundesapothekerkammer,rät,die Präparate nicht länger als drei Tage hintereinander und höchstens zehn Mal im Monat einzunehmen. Wer häufig unter Kopfschmerzen leidet,sollte zum Arzt gehen.


 
03.07.2018,Bildnachweis: istock/gStockstudio

Tipps

Blasenentzündung,ade!   Tipps der Apothekerkammer Niedersachsen,wie Frauen ständigem Harndrang und Brennen beim Wasserlassen vorbeugen können:

  • Nassen Bikini wechseln. Sonst wird die Schleimhaut schlechter durchblutet,und die Blase kann sich leichter entzünden
  • Täglich waschen – idealerweise ohne Seife und Duschgel
  • Richtig wischen. Besonders nach dem Stuhlgang darauf achten,keine Bakterien in die Scheide zu reiben
  • Trocken halten. Slipeinlagen nur benutzen,wenn sie kein zu feuchtes Milieu verursachen



 
02.07.2018,Bildnachweis: iStock/jacoblund

Mumps

Impfung auffrischen?   Mumps gilt als typische Kinderkrankheit,aber sie kann auch Erwachsene treffen. Eine zweifache Impfung soll vor dem Virus schützen. Trotzdem kam es in den letzten Jahren unter jungen Erwachsenen vermehrt zu Mumpsausbrüchen. Die Ursache ist aber kein neuer Virenstamm,sondern möglicherweise eine nachlassende Schutzwirkung der Impfung. Das berichten US-amerikanische Wissenschaftler im Fachblatt Science Translational Medicine. Eine dritte Impfung könnte junge Erwachsene effektiver schützen. In Deutschland ist sie aber bisher nicht vorgesehen. Hier müssen laut Robert-Koch-­Institut die Lücken bei der zweiten Impfung geschlossen werden.


 
30.06.2018,Bildnachweis: iStock/Wavebreakmedia

Haut

Kanalsystem entdeckt   Das Zwischengewebe,das unter der Haut liegt und auch viele Organe auskleidet,etwa die Lunge,galt bislang als kompaktes Gebilde. Doch es enthält ein System von Kanälen,die mit Gewebeflüssigkeit gefüllt sind,konnten jetzt US-amerikanische Forscher zeigen. Sie hoffen,der neu ­entdeckte Weg für Stoffaustausch könne dazu ­beitragen,krankhafte Prozesse besser zu verstehen,etwa das ­Entstehen von Krebsmetastasen oder Gewebeschwellungen (Ödemen). Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.


 
29.06.2018,Bildnachweis: istock/taratata

Kassenrezept

Öfter zuzahlen   Gesetzlich Krankenversicherte ­müssen in der Apotheke mit mehr Zuzahlungen bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln rechnen. Im April haben die Krankenkassen die maximalen Erstattungsbeträge für bestimmte Medikamentengruppen gesenkt. Es handelt sich dabei um fünf bis zehn Euro pro verordnetem Arzneimittel,die die Apotheken vollständig an die Kassen abführen müssen.


 
28.06.2018,Bildnachweis: iStock/Alvarez

Wechselwirkungen von Medikamenten

Polymedikation, also die Einnahme mehrerer Medikamente, birgt deutliche Gefahren. Ärzte und Forscher des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) haben in einer Feldstudie bewiesen: Von mehr als 10.000 Patienten kamen 6,5 Prozent aufgrund unerwünschter Medikamenten-Nebenwirkungen in die Notaufnahme verschiedener Kliniken. Oft waren die Patienten älter und nahmen mindestens zwei Medikamente ein. Mehr Sicherheit kann ein durch Arzt und Apotheker begleiteter Medikationsplan bringen. Gerne helfen wir Ihnen, den Überblick über Ihre Arzneimittel sowie deren Wechsel- und Nebenwirkungen zu behalten.

Quelle: https://bit.ly/2vRLsvI

Sterberate

Erfolg gegen Krebs   In Europa sinkt die Sterberate bei vielen Tumor­erkrankungen. Das zeigte eine Analyse im Fachblatt Annals in Oncology. Gute Erfolge gab es etwa im Kampf gegen Darmkrebs mit einem Rückgang der Sterberate um sieben Prozent gegenüber dem Jahr 2012. Allerdings sterben immer noch knapp 100 000 Menschen pro Jahr daran.

26.06.2018,Bildnachweis: iStock/Larisa Blinova

Zeckenstiche

Mehr Erkrankungen   2017 infizierten sich 485 Menschen in Deutschland durch Zecken­stiche mit FSME-Viren und erlitten eine Hirnentzündung (Meningo­enzephalitis) – laut Robert-Koch-Institut eine deutliche Zunahme im Vergleich zu 2015 (220 Fälle). Wer in einem FSME-Risiko­gebiet lebt,kann sich mit einer Impfung ­­schützen.

25.06.2018,Bildnachweis: iStock/Halfpoint

Alkohol

Öfter abstinent bleiben   Das Feierabend-Bier,das Glas Rotwein zum Abendessen: Für viele Bundesbürger gehört Alkohol zum Alltag. Knapp 134 Liter trinkt jeder durchschnittlich pro Jahr. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren und die Ärztekammer Nordrhein raten jedoch,an mindestens zwei Tagen pro Woche auf Alkohol zu verzichten,um das Risiko einer Abhängigkeit zu reduzieren. Die Bundeszentrale für gesundheit­liche Aufklärung empfiehlt zudem,einmal pro Jahr mehrere Wochen lang abstinent zu leben,zum Beispiel indem man fastet. So könne man feststellen,ob Alkohol die körper­­liche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.

23.06.2018,Bildnachweis: iStock/boule13

Ingwer gegen Übelkeit

Ingwer gegen Übelkeit
Schon wieder wegen Übelkeit in der Schule fehlen? Ingwer kann helfen, den Magen der Sprösslinge zu beruhigen. Bekannt als Küchengewürz wie auch als Arzneipflanze, lindert Ingwer Übelkeit und Erbrechen. Auch bei Reisekrankheit und bei Schwangerschaftsübelkeit zeigt er Wirkung.

Quelle: https://bit.ly/2IDZwOn

Tattoo

Lebenslange Farbe   Tattoos halten länger,als manchem lieb ist. Warum sie nicht verblassen,war bislang ein Rätsel. Jetzt haben französische Forscher das Geheimnis der Langlebigkeit gelüftet. Kannibalisierende Fresszellen seien der Grund,wie sie im Journal of Experimental Medicine berichten. Diese Zellen des Immunsystems verleiben sich die Pigmente offenbar ein und speichern sie. Stirbt eine davon,wird sie von der nächsten aufgefuttert – samt Farbe.


 
21.06.2018,Bildnachweis: Thinkstock/Goodshot

Psychologie

Jagd nach dem Glück   Glück ist ein flüchtig Ding. Wenn man ihm hinterherjagt,verliert man es leicht aus den Augen,wie Psychologen berichten. Die Forscher der Rutgers-Universität Newark (USA) und der Universität von Toronto (Kanada) hatten in vier Online-Studien untersucht,wie sich die Glückssuche auf das Zeitgefühl auswirkt. Es zeigte sich: Wer angestrengt vieles ­unternahm,um glücklicher zu werden,hatte oft den Eindruck,die Zeit zerrinne zwischen den Fingern,und fühlte sich eher unzufrieden. "Die Zeit scheint,während man nach Glück strebt,zu verschwinden",schreiben die Wissenschaftler in Psychonomic Bulletin & Review.


 
20.06.2018,Bildnachweis: iStockphoto/Erlkreis

Ausgepowert

Nach Feierabend ruhig mal faul   Dass Sport gesund ist,wissen selbst Bewegungsmuffel. Wie viel Training guttut,hängt allerdings von der körperlichen Belastung im Beruf ab. So schützt sportliche Aktivität Herz und Gefäße vor allem dann,wenn man im Job fast nur sitzt,wie Forscher der Universität von Insubrien in Varese (Italien) herausfanden. Bei solchen Menschen reduzierte Sport die Gefahr für Herzkrank­heiten um gut die Hälfte. Wer im Beruf körperlich stark gefordert ist,dürfe sich in der Freizeit ruhig mal schonen,so die Wissenschaftler im Fachblatt Heart.


 
19.06.2018,Bildnachweis: istock/nyul

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