Allgemein

Schmerzmittel

Rezeptfrei,aber nicht harmlos   Wer über längere Zeit rezeptfreie Mittel gegen Kopfweh schluckt,riskiert Dauerkopfschmerzen. Dr. Andreas Kiefer,Präsident der Bundesapothekerkammer,rät,die Präparate nicht länger als drei Tage hintereinander und höchstens zehn Mal im Monat einzunehmen. Wer häufig unter Kopfschmerzen leidet,sollte zum Arzt gehen.


 
03.07.2018,Bildnachweis: istock/gStockstudio

Tipps

Blasenentzündung,ade!   Tipps der Apothekerkammer Niedersachsen,wie Frauen ständigem Harndrang und Brennen beim Wasserlassen vorbeugen können:

  • Nassen Bikini wechseln. Sonst wird die Schleimhaut schlechter durchblutet,und die Blase kann sich leichter entzünden
  • Täglich waschen – idealerweise ohne Seife und Duschgel
  • Richtig wischen. Besonders nach dem Stuhlgang darauf achten,keine Bakterien in die Scheide zu reiben
  • Trocken halten. Slipeinlagen nur benutzen,wenn sie kein zu feuchtes Milieu verursachen



 
02.07.2018,Bildnachweis: iStock/jacoblund

Mumps

Impfung auffrischen?   Mumps gilt als typische Kinderkrankheit,aber sie kann auch Erwachsene treffen. Eine zweifache Impfung soll vor dem Virus schützen. Trotzdem kam es in den letzten Jahren unter jungen Erwachsenen vermehrt zu Mumpsausbrüchen. Die Ursache ist aber kein neuer Virenstamm,sondern möglicherweise eine nachlassende Schutzwirkung der Impfung. Das berichten US-amerikanische Wissenschaftler im Fachblatt Science Translational Medicine. Eine dritte Impfung könnte junge Erwachsene effektiver schützen. In Deutschland ist sie aber bisher nicht vorgesehen. Hier müssen laut Robert-Koch-­Institut die Lücken bei der zweiten Impfung geschlossen werden.


 
30.06.2018,Bildnachweis: iStock/Wavebreakmedia

Haut

Kanalsystem entdeckt   Das Zwischengewebe,das unter der Haut liegt und auch viele Organe auskleidet,etwa die Lunge,galt bislang als kompaktes Gebilde. Doch es enthält ein System von Kanälen,die mit Gewebeflüssigkeit gefüllt sind,konnten jetzt US-amerikanische Forscher zeigen. Sie hoffen,der neu ­entdeckte Weg für Stoffaustausch könne dazu ­beitragen,krankhafte Prozesse besser zu verstehen,etwa das ­Entstehen von Krebsmetastasen oder Gewebeschwellungen (Ödemen). Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.


 
29.06.2018,Bildnachweis: istock/taratata

Kassenrezept

Öfter zuzahlen   Gesetzlich Krankenversicherte ­müssen in der Apotheke mit mehr Zuzahlungen bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln rechnen. Im April haben die Krankenkassen die maximalen Erstattungsbeträge für bestimmte Medikamentengruppen gesenkt. Es handelt sich dabei um fünf bis zehn Euro pro verordnetem Arzneimittel,die die Apotheken vollständig an die Kassen abführen müssen.


 
28.06.2018,Bildnachweis: iStock/Alvarez

Wechselwirkungen von Medikamenten

Polymedikation, also die Einnahme mehrerer Medikamente, birgt deutliche Gefahren. Ärzte und Forscher des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) haben in einer Feldstudie bewiesen: Von mehr als 10.000 Patienten kamen 6,5 Prozent aufgrund unerwünschter Medikamenten-Nebenwirkungen in die Notaufnahme verschiedener Kliniken. Oft waren die Patienten älter und nahmen mindestens zwei Medikamente ein. Mehr Sicherheit kann ein durch Arzt und Apotheker begleiteter Medikationsplan bringen. Gerne helfen wir Ihnen, den Überblick über Ihre Arzneimittel sowie deren Wechsel- und Nebenwirkungen zu behalten.

Quelle: https://bit.ly/2vRLsvI

Sterberate

Erfolg gegen Krebs   In Europa sinkt die Sterberate bei vielen Tumor­erkrankungen. Das zeigte eine Analyse im Fachblatt Annals in Oncology. Gute Erfolge gab es etwa im Kampf gegen Darmkrebs mit einem Rückgang der Sterberate um sieben Prozent gegenüber dem Jahr 2012. Allerdings sterben immer noch knapp 100 000 Menschen pro Jahr daran.

26.06.2018,Bildnachweis: iStock/Larisa Blinova

Zeckenstiche

Mehr Erkrankungen   2017 infizierten sich 485 Menschen in Deutschland durch Zecken­stiche mit FSME-Viren und erlitten eine Hirnentzündung (Meningo­enzephalitis) – laut Robert-Koch-Institut eine deutliche Zunahme im Vergleich zu 2015 (220 Fälle). Wer in einem FSME-Risiko­gebiet lebt,kann sich mit einer Impfung ­­schützen.

25.06.2018,Bildnachweis: iStock/Halfpoint

Alkohol

Öfter abstinent bleiben   Das Feierabend-Bier,das Glas Rotwein zum Abendessen: Für viele Bundesbürger gehört Alkohol zum Alltag. Knapp 134 Liter trinkt jeder durchschnittlich pro Jahr. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren und die Ärztekammer Nordrhein raten jedoch,an mindestens zwei Tagen pro Woche auf Alkohol zu verzichten,um das Risiko einer Abhängigkeit zu reduzieren. Die Bundeszentrale für gesundheit­liche Aufklärung empfiehlt zudem,einmal pro Jahr mehrere Wochen lang abstinent zu leben,zum Beispiel indem man fastet. So könne man feststellen,ob Alkohol die körper­­liche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.

23.06.2018,Bildnachweis: iStock/boule13

Ingwer gegen Übelkeit

Ingwer gegen Übelkeit
Schon wieder wegen Übelkeit in der Schule fehlen? Ingwer kann helfen, den Magen der Sprösslinge zu beruhigen. Bekannt als Küchengewürz wie auch als Arzneipflanze, lindert Ingwer Übelkeit und Erbrechen. Auch bei Reisekrankheit und bei Schwangerschaftsübelkeit zeigt er Wirkung.

Quelle: https://bit.ly/2IDZwOn

Tattoo

Lebenslange Farbe   Tattoos halten länger,als manchem lieb ist. Warum sie nicht verblassen,war bislang ein Rätsel. Jetzt haben französische Forscher das Geheimnis der Langlebigkeit gelüftet. Kannibalisierende Fresszellen seien der Grund,wie sie im Journal of Experimental Medicine berichten. Diese Zellen des Immunsystems verleiben sich die Pigmente offenbar ein und speichern sie. Stirbt eine davon,wird sie von der nächsten aufgefuttert – samt Farbe.


 
21.06.2018,Bildnachweis: Thinkstock/Goodshot

Psychologie

Jagd nach dem Glück   Glück ist ein flüchtig Ding. Wenn man ihm hinterherjagt,verliert man es leicht aus den Augen,wie Psychologen berichten. Die Forscher der Rutgers-Universität Newark (USA) und der Universität von Toronto (Kanada) hatten in vier Online-Studien untersucht,wie sich die Glückssuche auf das Zeitgefühl auswirkt. Es zeigte sich: Wer angestrengt vieles ­unternahm,um glücklicher zu werden,hatte oft den Eindruck,die Zeit zerrinne zwischen den Fingern,und fühlte sich eher unzufrieden. "Die Zeit scheint,während man nach Glück strebt,zu verschwinden",schreiben die Wissenschaftler in Psychonomic Bulletin & Review.


 
20.06.2018,Bildnachweis: iStockphoto/Erlkreis

Ausgepowert

Nach Feierabend ruhig mal faul   Dass Sport gesund ist,wissen selbst Bewegungsmuffel. Wie viel Training guttut,hängt allerdings von der körperlichen Belastung im Beruf ab. So schützt sportliche Aktivität Herz und Gefäße vor allem dann,wenn man im Job fast nur sitzt,wie Forscher der Universität von Insubrien in Varese (Italien) herausfanden. Bei solchen Menschen reduzierte Sport die Gefahr für Herzkrank­heiten um gut die Hälfte. Wer im Beruf körperlich stark gefordert ist,dürfe sich in der Freizeit ruhig mal schonen,so die Wissenschaftler im Fachblatt Heart.


 
19.06.2018,Bildnachweis: istock/nyul

Zähne

Was schützt den Zahnschmelz?   Auch als sanft beworbene Zahnpasten können nicht verhindern,dass beim Putzen Zahnschmelz abgeschmirgelt wird. Zu diesem Schluss kamen Forscher der Universität Bern (Schweiz) gemeinsam mit brasilianischen Kollegen nach der Analyse diverser Zahnpflegeprodukte. Wer auf saure Getränke und Lebensmittel vor dem Zähneputzen verzichtet und die Bürste ohne Druck benutzt,schützt den Zahnschmelz besser.


 
18.06.2018,Bildnachweis: iStockphoto/rusak

Spülmaschine

Höher temperieren   Forscher der Fakultät „Life Sciences“ der Hochschule Rhein-Waal untersuchten Spül- und Waschmaschinen auf Keime – und wurden fündig. Bei korrekter Bedienung besteht jedoch keine Gefahr. Wäsche wird mit Vollwaschmittel bei 40 Grad keimfrei,bei Spülmaschinen schützen Programme mit höheren Temperaturen.

04.06.2018,Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte

Selbstironie

Das bessere Lachen

Wer über sich selbst lachen kann,lacht am besten. Die Selbstironie kam zwar bislang auf dem Gebiet der Humor-Psychologie eher schlecht weg. Jedoch scheint das Gegenteil der Fall zu sein: Selbstironische Menschen sind glücklicher und haben auch stärkere soziale Beziehun­gen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Granada (Spanien) in einer im Fachblatt Personality and Indi­vidual Differences veröffentlichten Studie. Die Wissenschaftler untersuchten darin die Konsequenzen verschiedener Arten von Humor.

02.06.2018,Bildnachweis: istock/Pixelfit

Achtung vor grünen Kartoffeln!

Vergiftung durch Kartoffeln? Tatsächlich können einzelne Inhaltsstoffe der Knollen ab bestimmten Mengen zu Vergiftungen führen. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zufolge lautet die wichtigste Faustregel: Grüne und stark keimende Kartoffelknollen nicht verwenden. Kartoffeln vor dem Kochen kühl, dunkel und trocken lagern sowie grüne Stellen und „Augen“ sorgfältig entfernen. Sollte das Kartoffelgericht dennoch einen bitteren Geschmack haben, besser stehen lassen. Kleinkinder sollten nur geschälte Kartoffeln essen.

Grüne Knollen besser vermeiden: #Kartoffeln können zur #Vergiftung führen!

Quelle: https://bit.ly/2jY7G6t

Abnehmen

Stehend abspecken

Die Kilos purzeln im Stehen fast von allein. Zu diesem Ergebnis kamen Ärzte in den USA,die für eine Metaanalyse insgesamt 46 Studien mit 1200 Teilnehmern ausgewertet hatten. Wer steht statt sitzt,verbrennt pro Minute 0,15 Kilokalorien mehr,berichten die Wissenschaftler im Fachblatt European Journal of Preventive Cardiology. Auf lange Sicht fällt das ins Gewicht. Wer pro Tag sechs Stunden steht,kann allein dadurch in vier Jahren bis zu zehn Kilo loswerden. Die zusätzliche Muskelarbeit hilft nicht nur beim Abspecken,sondern kann auch das Risiko für Krankheiten wie Herzinfarkt oder Typ-2-Diabetes senken. Also: Hoch vom Stuhl und mal im Stehen die Apotheken Umschau weiterlesen!

01.06.2018,Bildnachweis: iStock / Geber86

Ernährung

Fast Food reizt das Immunsystem

Viel Fett,viel Zucker,kaum Ballaststoffe – auf Fast Food reagiert das Immunsystem äußert aggressiv. Das zeigt eine im Fachmagazin Cell veröffentlichte Laborstudie der Universität Bonn. Ein Monat ungesunde Kost verursachte im Körper Entzündungen,­ähnlich wie nach einer bakteriellen Infektion. Durch gesunde Kost verschwand die akute Entzündung wieder,die Abwehr blieb aber in einer Art Alarmzustand. Nach Ansicht der Forscher könne eine solche Programmierung die Entstehung von Gefäßkrankheiten oder Typ-2-Diabetes drastisch beschleunigen.

31.05.2018,Bildnachweis: iStock / nitrup

Risiko

Demenz durch Alkohol

Der am stärksten beeinflussbare Risikofaktor für Demenz ist Alkohol: Er kann das Risiko um mehr als das Drei­fache ­erhöhen. Das folgern französische Forscher im Fachblatt Lancet Public Health nach der Auswertung fast einer Million Kranken­akten. Ab welcher Menge das Risiko steigt,geht aus den Daten nicht hervor. Als risikoarm gilt laut der Weltgesundheitsorganisation bei Männern ein halber Liter Bier oder ein viertel Liter Wein pro Tag,bei Frauen die Hälfte.

30.05.2018,Bildnachweis: istock/kiyanochka

Niederlande

Ab 18 Organspender

In den Niederlanden wird künftig jeder volljährige Bürger als Organspender erfasst. Will er das nicht,muss er schriftlich widersprechen. Auch in Deutschland wurde diese Möglichkeit diskutiert,doch nicht umgesetzt. Hier dürfen Organe nur entnommen werden,wenn der Verstorbene es so verfügt hat,etwa in einem Organspenderausweis.

29.05.2018,Bildnachweis: istock/Kerrick

Schönheits-OP

Fürs Foto unters Messer?

Eine kleinere Nase,straffere Lider und Wangen,um auf Bildern in sozialen Medien besser auszusehen. In den USA bekamen letztes Jahr 55 Prozent aller Plastischen Chirurgen solche Patientenwünsche zu hören – ein deutlicher Anstieg gegenüber 13 Prozent im Jahr 2016,zeigte eine Umfrage der American Academy of Facial Plastic and Reconstructive Surgeons. Für Deutschland gibt es keine vergleichbaren Zahlen. Doch auch bei uns beeinflussen Trends in sozialen Medien die Patientenwünsche,sagten 80 Prozent der Schönheitschirurgen in einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie.

28.05.2018,Bildnachweis: iStock / Dirima

Emotionen

Was die Umarmung verrät

Ob aus Freude oder Trauer: In sehr emotionalen Momenten umarmen wir uns öfter von links als in neu­tralen Situationen. Das fanden Wissenschaftler der Ruhr-­Universität Bochum heraus. Sie werteten dazu mehr als 2500 Umarmungen aus. Der Grund sei biologischer Natur: Gefühle werden vor allem in der rechten Gehirnhälfte verarbeitet. Diese kon­trolliert die linke Körper­hälfte und führt bei großen Emotionen zu einer stärkeren Linksorientierung.

26.05.2018,Bildnachweis: istock/Jakob Wackershausen

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