Patientengeschichten

„ICH BRAUCHE MEINE TÄGLICHE DOSIS.“

Bittere Diagnose: „Zucker“

Origami – die traditionelle asiatische Kunst des Papierfaltens – ist Leas große Leidenschaft. Dass sie Origami toll findet, erkennt man auch direkt an ihrem Falt-Tattoo auf dem rechten Unterarm. Wenn sie Zeit dazu hat, faltet Lea in stundenlanger Arbeit kunstvoll hunderte von Origami-Kranichen und hängt die schönsten von ihnen an feine Fäden von der Küchen- und Wohnzimmerdecke oder verschenkt sie an Freunde und Familie. Doch Origami ist nicht das einzige außergewöhnliche Hobby der 31-Jährigen. Lea teilt zusammen mit ihrem Freund Robert die Faszination für Straßenkunst, insbesondere für Graffitis. Sie sprayt dort, wo es erlaubt ist und übt an einem sogenannten „Masterpiece“, wie es im Jargon der Sprayer heißt, einem Meisterstück. Ihr ganz persönliches Meisterstück legt Lea aber auch ganz ohne Graffitis ohnehin jeden Tag bereits hin: Die 31-jährige Sozialarbeiterin meistert ihr Leben seit fünf Jahren mit der Diagnose „Diabetes mellitus Typ 1“.

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„ICH BEKOMME JEDEN TAG EIN HERZ GESCHENKT.“

Ganzes Leben mit halbem Herzen

Frei sein, den Wind an den Haaren zausen lassen – das spürt Nele, wenn sie mit ihrem Quad durchs Gelände düst. Frei sein – das kann Nele nicht immer. Denn sie hat nur ein halbes Herz. Kurz nach ihrer Geburt lief sie blau an, musste in eine spezielle Klinik gebracht und schnellstens operiert werden. Heute ist Nele 14, fünf Operationen liegen schon hinter ihr. Ihre Leber ist vergrößert, die Milz fehlt ganz. Ihr Leben lang wird sie Medikamente nehmen müssen, die in der Apotheke individuell für sie angefertigt werden. Trotz aller Einschränkungen ist Nele ein typischer Teenager: Sie zeichnet gerne, spielt Tischtennis, besucht einen Tanzkurs.

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„SPIEL MIR DAS LIED VOM LEBEN.“

Vom Rocker zum Kämpfer

Schon früh war er infiziert: vom Virus der Beatmusik.

Mit dem E-Bass in der Hand lebte der junge Dieter in den wilden Sechzigern seinen Freiheitsdrang aus. Erdbeerfarbene Jacke, blau gestreifte Hose, lila Schuhe – so zog er mit den Jungs aus seiner Band durch die Stadt, rockte auf Beatfestivals. Dieter wollte entdecken, raus aus dem Alltag, einfach leben. Dieser Wunsch nach Selbstbestimmung, die Liebe zum Leben – Jahre später wurden sie für Dieter noch einmal in ganz anderer Hinsicht entscheidend. Denn mit 54 brauchte er plötzlich eine Spenderleber. Und zwar schnell.

Eines Morgens fühlte der Musiker sich nicht gut. Abends schon die Diagnose: Sein Organ versagt den Dienst. Heute, 16 Jahre nach der lebensrettenden Operation, rockt Dieter weiter. Mit einer transplantierten Leber.

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