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Die Diagnose unheilbar krank könnte jeden treffen

Linden-Apotheke in Gera-Langenberg spendet für das Palliativteam im SRH Wald-Klinikum Gera

Die Inhaberin der Linden-Apotheke Sandra Diezel (rechts) und ihre Mitarbeiterin Franziska Körner mit der prall gefüllten Spendenlaterne für das Palliativteam. Foto: Peter Michaelis
Die Inhaberin der Linden-Apotheke Sandra Diezel (rechts) und ihre Mitarbeiterin Franziska Körner mit der prall gefüllten Spendenlaterne für das Palliativteam. Foto: Peter Michaelis

Gera-Langenberg Vor einem knappen Jahr übernahm Sandra Diezel die Linden-Apotheke in Gera-Langenberg von Apotheker Hans Ackermann. Trotz Inhaber-Wechsel blieb eine Tradition jedoch bestehen: Jedes Jahr in der Weihnachtszeit überreichen die Mitarbeiter der Apotheke ihren Kunden Kalender und bitten sie zugleich um eine Spende. Auch Sandra Diezel und Team handhabten dies so im vorigen Jahr. „Ich war überrascht, wie großzügig sich die Langenberger zeigten und wie gern sie etwas gegeben haben“, freut sich die Apothekerin. Insgesamt kamen dabei knapp 340 Euro zusammen. Diese Summe haben Sandra Diezel und ihre Angestellten noch auf 500 Euro aufgerundet. Die Spende, mit der sie eine Geraer Einrichtung bedenken wollten, ging nun an das Palliativteam des SRH Wald-Klinikums.

Aromatherapie für Schwerkranke

„Wir haben uns für das Team entschieden und denken, dass das Geld dort gut eingesetzt wird. Schließlich kann die Hilfe dieses Teams für jeden selbst oder auch im familiären Umfeld einmal zum Thema werden“, ist Fachapothekerin Sandra Diezel überzeugt.

Das Palliativ-Team hat schon eine Idee für die Verwendung: Es möchte diese Spende gern in Aromatherapien investieren. Davon sollen ätherische Öle und weitere Utensilien angeschafft werden, um die ausführenden Mitarbeiter optimal auszustatten. Diese Aromatherapien helfen, zum Wohlbefinden der Patienten beizutragen und Linderung in den verschiedenen Stadien des Krankheitsverlaufes zu schaffen. Sie lassen die Krankheit vielleicht für einen Augenblick in den Hintergrund rücken und können die Lebensqualität der Patienten verbessern. Ist die Lebenszeit eines Patienten durch schwere Krankheit nur noch begrenzt, ermöglicht das spezialisierte ambulante Palliativteam oft eine professionelle Versorgung zu Hause.

Quelle: OTZ Christiane Kneisel / 19.01.19

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